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Wie ich zum Wettkampfathlet werde, Teil 1

 

Hallo meine Lieben,

der Titel hat es eigentlich schon vorweggenommen, aber ja du hast richtig gelesen! Wir sind nun soweit und können bekanntgeben, dass nicht nur Joana auf die Bühne geht, sondern ich mich ebenfalls auf  den Weg begeben werde und Wettkampfathlet werde 🙂

Zugegeben war ich schon immer etwas zwiegespalten, was den Wettkampfsport im Bereich Fitness und Bodybuilding angeht und konnte mich daher nicht 100% für den Bühnensport begeistern.

Zusätzlich habe ich mich dann auch noch dagegen entschieden, weil ich Joana als Unterstützung dienen wollte und ich Sorge hatte, dass wir und in einer Wettkampfdiät gegenseitig an die Gurgel gehen würden 😀

Allerdings gehe ich eher davon aus, dass wir ein Team bilden und jeder genau weiß, wie sich der andere fühlen muss und geteiltes Leid ist immer einfacher zu ertragen 😉

Wie entflammte in mir der Entschluss?

Schon während dem Casting von Joana, fand ich die Stimmung und den Flair dann doch ansteckender als ich gedacht hätte. In mir kam iwie das Verlangen auf, auch dabei zu sein, vor allem wollte ich auch das Fühlen, was die Kandidaten dort gefühlt haben müssen und einfach die Erfahrung nacherleben, die man als Wettkampfathlet verspürt.

Mit Sportnahrung Engel hätte ich dann sogar einen Begleiter an meiner Seite, der mehr als einen Sponsor darstellt. Ich war ja schon öfters dabei wenn Joana beraten wurde und konnte so schon früh Christian und Sonni kennen lernen und auch den Umgang mit den anderen Team-Athleten konnte ich sowohl live, als auch per Instagram verfolgen. Der Zusammenhalt und der Zuspruch sind einzigartig und fast schon familiär, weil es noch um den Sport und die dahinter steckende Leidenschaft geht.

Ich mein ich bin auch nicht mehr der Jüngste und wenn der Moment und die Situation passt, dann sollte man zugreifen-> Meine Sichtweise ist nämlich so:

Am Ende des Lebens wird man sich nicht mehr über negative Entscheidungen aufregen, sondern sie wahrscheinlich sogar zu schätzen wissen, aber die traurigste und einzig wirklich entscheidende Frage wird folgende sein “ Was wäre gewesen wenn….“ Und aufbauend auf diesem Leitsatz, möchte ich mir diese Frage nicht, im Bezug auf diese Erfahrung, stellen müssen, wie es gewesen wäre Wettkampfathlet zu sein.

Also Interesse am Sport steht, meine eigene Voraussetzungen sollte auch nicht allzu schlecht sein und das Team dürfte nicht besser sein, also wäre es doch dumm und fraglich, wenn ich das Ganze nicht erleben wollen würde 😉

Wie ist die momentane Vorgehensweise?

Wir hatten alle gemeinsam schon ein Treffen mit unserem Coach und auch hier war das Team komplett vertreten und alles war so wie ich es auch schon bei den Anderen gesehen habe. Christian und Sonni waren beide auch dabei und man merkte, dass sie hinter einem stehen und daher an dieser Stelle schon mal ein riesen Lob, meine Erkennung und mein Dankeschön, es ist sehr selten, dass man von Anfang an so unterstützt wird und sich so wohl fühlen kann 🙂

Es gab zuerst ein Gespräch und eine Vorstellung des Coaches und danach ein erster Formcheck und erste Posingversuche. Das Gespräch verlief super positiv und die Einstellung des Coaches war freundlich offen und vor allem merkte man schnell, dass es eine gemeinsame Arbeit wird und er auf die Wünsche und Gewohnheiten des Athleten eingeht, anstatt einfach nur einen Plan auszugeben. Es wirkte alles sehr individuell und ich freue mich schon sehr auf die gemeinsame Zeit und Arbeit. Bin mega motiviert und offen, die Expertise aufzusaugen und mich zusammen in die zielführende Richtung zu arbeiten.

Ich würde mich selbst als sehr wissbegierig bezeichnen und denke ich habe ein gutes Wissen im Bezug auf Training und Ernährung, aber im Wettkampfbereich bin ich komplett unerfahren, weshalb ich mich dort gerne führen lasse und so nicht nur Erfahrungen sammeln kann, sondern auch zusätzlich noch Entwicklungspotential ausschöpfen kann. Oftmals geht man ja mit einem gewissen Vorwissen gestützt, voreingenommen an so eine Reise, aber in diesem Fall empfiehlt es sich mal, einfach die Kontrolle ein Stück weit abzugeben und Vertrauen zu schenken.

Wenn man eigensinnig die Vorgehensweise hinterfragt und eventuell sogar, ohne Absprache ändert, verfälscht das ja komplett die Abläufe und Ergebnisse und man weiß nie, ob es eventuell doch funktioniert hätte. Um neue und effiziente Erfahrungen zu machen, muss man eben hin und wieder alles vergessen, was man weiß und alle gesammelten Erfahrungen ausblenden. Das ist mein angepeilter Weg und ich denke so kann ich meinen Leitsatz besser erreichen “ Be the best version of yourself“. Denn erst wenn man quasi unwissend an etwas ran geht, sieht man Wege, die man sonst nie gesehen hätte. So kann ich meine beste Version erreichen und als Wettkampfathlet, meine Bestform erreichen.

Das Ganze fällt mir auch recht einfach, weil ich weiß, dass der Coach schon sehr lange dabei ist und einiges an Erfahrungen gesammelt hat. Theorie bricht vor allem, meiner Ansicht nach, niemals die Praxis, das heißt egal wie viel Wissen ich mir aneigne, habe ich noch nie praktisch einen Wettkampf absolviert, um die Theorie zu verifizieren.

Mein Trainingsplan ist der von Christian ausgearbeitete und hier verlinkte.     PROFITRAININGSPLAN

Nach einem Gespräch mit ihm, stellte sich heraus, dass es sein eigen benutzter Plan ist, was also eine gute Wahl sein muss 😉

Ich habe ihn lediglich ein wenig an mich selbst angepasst, da ich meine eigenen Schwachstellen ausbessern will. Der Plan wird von mir in der Abfolge genauso absolviert und 5 mal pro Woche trainiert.

Meine Ernährung ist ein wenig von Phillipp Rauscher und seinem Buch “ Das Logisch Ernähren Body System“ inspiriert. Ich ernähre mich vorwiegend mit Mahlzeiten aus einer Kombination aus Fett und Protein, außer rund ums Training, da setze ich vermehrt auf Kohlenhydrate und Eiweiß. Ich habe Makronährstoffe noch nie verteufelt, weil meiner Meinung nach, alle ihre Daseinsberechtigung haben, man sie aber korrekt nutzen bzw timen sollte.

Morgens gibt es bei mir nach wie vor einen Bulletproof Kaffee, aber nun etwas angepasst bzw optimiert und zwar mit MCT Öl, Weidenbutter und Whey Isolat. Die nächsten Mahlzeiten sind dann bis zum Training alle Kombinationen aus Fett und Eiweiß und erst vor dem Gym kommen Banane, Himbeeren und etwas Instant Oats in den Mixer und so die ersten Carbs ins Blut. Nach dem Gym kommen dann Maltodextrin, Mais/ Reiswaffeln mit Whey Isolat und danach Milchreis mit Thunfisch oder Chicken dazu. Danach sind Carbs wieder raus und ich nutze wieder die alte Kombination aus Fett und Eiweiß.

Insgesamt bin bei knapp 2800Kcals, 210 EW, 280 Carbs, 95 Fett

Zurzeit fahre ich damit recht gut, aber bin auch offen und vor allem gespannt wie mein Coach das Ganze anpassen wird.

So wie es dann weiter geht und was sich bei mir ändert, werde ich mit euch teilen und auch hin und wieder meine Updates, zu Form, Training, Ernährung und auch mal ein Posingtraining, denn das muss ein Wettkampfathlet eben auch können 😉

Danke dir fürs Lesen und as usual “ I want you to be the best version of yourself“

Dein FitWish Vince

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