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Meine Fitnessgeschichte FitWishJoana

Hallo meine Lieben,

in diesem Beitrag möchte ich euch erzählen, wie ich dem Fitnesslifestyle verfallen bin und warum mir dadurch dieser Blog persönlich so am Herzen liegt.

Um mich auch in meinem ersten Blogpost nochmals kurz vorzustellen: Ich bin Joana, 21 Jahre alt und Studentin aus Trier.

Mein Hobby ist Fitness, nein eigentlich ist es mehr, es ist meine Leidenschaft.

Das erste mal im Fitnessstudio angemeldet habe ich mich mit 15 Jahren. Ich war nie komplett unsportlich oder hatte Gewichtsprobleme, aber in meiner Kindheit und frühen Jugend war ich auch nicht gerade eine Sportskanone.

Seit meinem 12/13 Lebensjahr hatte ich allerdings eine Essstörung, darüber werde ich hier zum ersten mal ehrlich sprechen. Ich habe damals sehr wenig gegessen, war sehr dünn und mir ging es damit körperlich und psychisch zu dieser Zeit wirklich nicht gut. Ich wollte damals wie viele pubertierende Mädels unbedingt Model werden und verfiel somit einem komplett falschen Schönheitsideal und damit dem Magerwahn. Ich kann mich heute noch wage daran erinnern, dass ich mit 13 Jahren bei ungefähr  gleicher Körpergröße (der Magerwahn könnte auch dazu geführt haben, dass ich nicht weiter gewachsen bin (aber nur Vermutungen)), von 164cm nur noch 37kg gewogen habe. Zum Vergleich, heute wiege ich ca 57kg. Es war also wirklich nicht gesund, damals war ich allerdings sehr stolz drauf, ich weiß noch wie froh ich war, als ich die 40kg Marke geknackt hatte, also ein wirklicher schlimmer Kreislauf, ich wollte immer dünner sein und dachte dadurch würde ich auch schöner. Zum Glück hielt dieses extreme Verhalten nur ca 1 Jahr an und ich nahm auch schnell wieder zu, da meine Eltern mir zum Glück aus diesem Kreislauf hinausliefen. Das wirkliche Extrem einer Essstörung hatte ich also nicht so lange, mit 14 hatte ich wieder ein normales Gewicht, müssten so 50-55kg ca gewesen sein. Die Essstörung war mit der Gewichtszunahme allerdings nicht überwunden. Sie war in einem geringeren Maße noch vorhanden, bedeutet, dass ich weiterhin ein schlechtes Gewissen hatte, wenn ich zu viel aß, mich ständig zu wiegen und bei Gewichtszunahme immernoch ein schlechtes Gefühl zu haben (zu manchen Zeiten habe ich mich täglich gewogen). Dies zog sich in geringem Maße allerdings immernoch bis vor ca 2 Jahren durch.

Heute bin ich komplett gesund, habe ein gesundes und genussorientiertes Essverhalten, ich sehe meinen Körper nicht mehr als meinen Feind, gegen welchen ich ankämpfen muss, sondern als meinen Freund, den ich liebe und für den ich kämpfe und gut mit ihm umgehe. Ich wiege mich eigentlich garnicht mehr, für mich ist es nur wichtig, dass ich mich in meinem Körper wohl fühle, da spielt das Gewicht garkeine Rolle. Gerade durch den Sport kann man auf Gewicht sehr wenig reduzieren, da eine heutige Form  mit 55 oder 57 kg, eine ganz andere als eine damalige unsportliche ist. Vor 2 Jahren hatte ich noch ca 52/53 kg, meine heutige, deutlich schwerere Form gefällt mir allerdings deutlich besser und ist viel durchtrainierter. Denn für alle die noch auf die Waage fixiert sind: Muskeln wiegen mehr und ein toller Booty sowieso 😉

Bei meiner gesamten Wandlung, von „skinny und ungesund“ zu „strong und gesund“ hat mir Fitness so viel geholfen und deswegen nachfolgend meine Fitnessgeschichte:

Ins Fitnessstudio bin ich damals eigentlich nur gegangen, da eine damalige Freundin mit Figurproblemen nicht alleine dort hin wollte und mich somit mitschleifte. Damals hätte ich auch nicht gedacht, das der Sport irgendwann anstatt eine Qual eine wirkliche Leidenschaft werden könnte, er mir so viel Spaß macht und sogar mein ganzes Leben verändert.

Ich gehörte im Schulsport zu dieser Zeit immer eher zu der Fraktion die sagte „Sport ist Mord“ und nahm nur unfreiwillig an den meisten Sportarten teil. Meine damalige Freundin, welcher zu Liebe ich das Fitnessstudio damals eigentlich nur betreten hatte, ging nach ca. 3 Monaten natürlich nicht mehr mit ins Training. Ich allerdings hatte damals schon etwas gefallen gefunden und besuchte das Fitnessstudio somit alleine weiter. Anfangs gehörte ich im Fitnessstudio auch erstmal zu den Cardio-Mädels, stand also eher viel auf dem Cross- Trainer oder Stepper und machte maximal ein paar Geräte für die Beine und den Bauch.

Die Atmosphäre des Fitnessstudios und auch der Sport den ich dort machte, gerade an den wenigen Geräten, welche ich damals ja wenigstens ausprobiert hatte, gefielen mir sehr. Nach ca. 2 Jahren war ich dann allerdings nicht mehr so motiviert alleine ins Fitnessstudio zu gehen, da dieses damals, mit dem Zug, doch recht weit entfernt von Zuhause war. Allerdings hatte ich an Fitness ja schließlich gefallen gefunden und wollte doch weiterhin etwas tun um die Figur zu „shapen“. Damals kaufte ich mir also einen Crosstrainer, welchen ich in den Kleinanzeigen gefunden hatte und „Kurzhanteln für Damen“, so richtig kleine, leichte also, da in meinem Kopf damals natürlich auch noch das gängige Klischee „Kraftsport und Training mit viel Gewicht ist nichts für Frauen“ herrschte.

Ungefähr 1 Jahr absolvierte ich dann dreimal wöchentlich meine Homeworkouts. Dies wurde mir mit der Zeit doch etwas langweilig, also meldete ich mich erneut im Fitnessstudio an, diesmal allerdings in einem anderen, welches mehr Betreuung und Kurse anbietete.  Besonders die vielen Fitnesskurse hatten es mir angetan, ich begann mit Kursen wie „Bodypump“ und „Bodyattack“ durchzustarten und ab diesem Zeitpunkt hatte mich der Sport dann komplett gepackt.

Von Fitness und meinem damaligen Fitnesstudio komplett angetan,  machte ich in diesem damals ein Praktikum. Nach dem Abi hätte ich in diesem Fitnessstudio auch gerne ein duales Studium in Fitnessökonomie absolviert, leider war das in diesem aber nicht möglich und so musste ich mich mit meinem damaligen Studiumswunsch in anderen Fitnessstudios bewerben. Ich bekam von mehreren Studios eine Zusage, entschied mich für das Erste (im Nachhinein nicht die beste Wahl) und begann dort vor dem Studienbeginn, als Job neben dem Abitur, auch schon zu arbeiten. Kurz vor meinem Studienbeginn wechselte allerdings der Studioleiter und dieser hatte sich bereits gegen diese Form der Ausbildung in seinem Studio entschieden, womit ich hier meinen bereits zugesagten Studienplatz leider abtreten musste. Somit bewarb ich mich erneut in mehreren Fitnessstudios und fand auch schnell einen neuen Studienplatz, hier machte ich ein längeres Praktikum, bevor das Studium begann, allerdings gab es auch in diesem Studio Probleme, da die Arbeitsatmosphäre nicht stimmte und auch die Mitarbeiter wochenweise wechselten. Da es mir dort leider nicht gefiel, entschied ich mich ein allgemeineres Studium einzuschlagen und wähle somit das Studium der Sozialwissenschaften, eine Mischung aus Soziologie und Wirtschaftlslehre. Nach meinem Abschluss, den ich hoffentlich nächstes Jahr machen werde, wird es mich beruflich aber natürlich weiterhin in die Fitnessbranche ziehen (zum Glück kann man ja mit einem wirtschaftlichen Studium alles machen und das war auch der Plan dahinter).

Natürlich wäre es sicherlich schöner gewesen ein passendes Studio für mein damaliges Wunschstudium zu finden, aber ich denke es ist alles gut so wie es gelaufen ist und alles für etwas gut im Leben, ich würde nie etwas in der Vergangenheit ändern, denn dann wäre jetzt nicht alles so wie es ist. Ich bin glücklich mit meinem Studium, meinem Leben in der neuen Stadt, meine große Liebe hier gefunden zu haben und letztendlich auch so viele Erfahrungen gemacht zu haben um zu wissen, dass es beruflich immernoch in die Fitnessbranche gehen soll.

Aber jetzt genug von meinem beruflichen Werdegang und Zielen und wieder hin zu meiner FITNESSGESCHICHTE, allerdings gehört der Exkurs ja auch ein Stück weit dazu, weil wie man sieht es ja damals schon mein Leben beeinflusst und verändert hat.. eine lange Interdependenzkette also…

Mit dem ersten berufsbedingten Wechsel des Fitnessstudios habe ich allerdings das erste Mal wirklich mit dem Krafttraining begonnen, damals hat mir einer der Trainer, einen wie ich auch heute noch so unterschreiben könnte, guten Trainingsplan zum Muskelaufbau erstellt. Ich trainierte also zum ersten mal mit einem wirklichen Trainingsplan und begann mit freien Übungen wie Kniebeugen und co. Diese Zeit möchte ich auf keinen Fall missen, ich habe dort nämlich bemerkt, dass es das Krafttraining ist, welches mir so gut gefällt und über die Jahre zu meiner Leidenschaft geworden ist.

Natürlich habe ich damals noch nicht so intensiv trainiert wie heute, ich hatte einen Ganzkörperplan und dann einen 2er-Split, beide Pläne waren noch sehr Bauch-Beine-Po lastig und ich hatte damals noch ein anderes Schönheitsideal, weswegen ich meinen Oberkörper eher weniger trainierte, damals gefiel mir „skinny“ einfach noch besser. Nichts desto trotz habe ich dort auch mit schweren Kniebeugen und co begonnen und meine Liebe dazu entdeckt. Ich besuchte das Fitnessstudio damals 3-4 mal die Woche und liebte es schon damals.

Als ich mit Ende 19 dann nach Trier zog und Vince kennenlernte, welcher auch den Fitnesslifestyle liebte und lebte, begann mein Fitnesslifestyle so richtig, eben in dem Maße wie ich es auch heute als Fitnesslifestyle bezeichnen würde (alles davor war Pussytraining 😀 und Ernährung nach meinem heutigen Wissen so semi-geil, kein richtiger Fitnesslifestyle wie heute, aber der Sport gehörte schon dazu ). Vince und ich begannen gemeinsam zu trainieren, durch ihn lernte ich nach meinen heutigen Standards für „Beastmode-Mädels“ 😉 zu trainieren, das bedeutet schweres Krafttraining für den ganzen Körper. Seit nun also 2 Jahren lebe ich den Fitnesslifestyle so richtig aus, beziehungsweise betreibe ich Kraftsport.

Ich trainiere super gerne mit schwerem Gewicht, gehe an meine eigenen Grenzen und beweise mich jedes mal aufs neue im Training. Ich freue mich sehr über jede Steigerung des Gewichts und auch über optische Erfolge an meinem Körper. Mittlerweile hat es mir auch das Bodybuilding sehr angetan, aber dazu werdet ihr im Laufe meiner nächsten Blogposts noch mehr erfahren… (was meine aktuellen Ziele im Sport sind)…

Ich erzielte im Kraftsport bereits schnell Erfolge, bin nun zwar nicht mehr „skinny“, aber dafür „strong“. Ich habe mein Schhönheitsideal komplett verändert, ich bin nun sehr sportlich, esse viel und fühle mich rundum wohl und gesund.

Seit 2 Jahren bin ich also Fitnesslifestyle und auch dem Fitnesscouplelifestyle, mit Vince an meiner Seite, komplett verfallen. Ich habe generell in den letzten Jahren eine starke Wandlung durchgemacht und mich zu der Person, die ich sein möchte verwandelt, dabei war mir der Sport die größte Hilfe überhaupt.

Ich möchte hier nicht nur darüber sprechen, wie man einen tollen Körper bekommt, Rezepte zum nachkochen hochstellen oder euch Transformationsbilder zeigen, ich möchte euch zeigen, wie ich mein Leben geändert habe, von einem überschminkten und teilweise Essgestörtem und von Selbstzweifeln geplagten Mädchen, hin zu einer selbstbewussten, lebensliebenden, gesunden und glücklichen jungen Frau.

Fitness hat nicht nur etwas mit einem schönen Körper zu tun, es ist soviel mehr was dahinter steckt, es geht darum sich wohl zu fühlen, sich selbst zu lieben und gesund und bewusst zu leben.

Ich möchte euch an meinem Lifestyle teilhaben lassen, euch in diesem Blog weiterhin meine Geschichte erzählen und Tipps und Tricks für ein glückliches Leben verraten.

„Be the best version of yourself“

-Eure FitWishJoana

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