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Das Geheimnis um eine Diät durchzuhalten – Vorkochen

Hallo meine Lieben,

heute möchte ich Euch meinen persönlichen Trick verraten um meine Diät, beziehungsweise generell die Ernährung des Fitnesslifestyles durchzuhalten und in seinen Alltag zu integrieren. Klingt einfach, ist aber so super wichtig: VORKOCHEN bzw MEALPREP.

Denn wir kennen das Problem doch alle: Wir sind unterwegs, egal ob Arbeit, Schule oder Uni und haben Hunger. Da ist man schnell dazu verleitet sich mal schnell etwas zu Essen beim Bäcker oder sonst wo zu kaufen. Meist kauft man sich „To-Go“ allerdings nicht unbedingt das Gesündeste, da es meist schnell gehen muss und die Auswahl an gutem „Fast-Food“leider auch begrenzt ist. Das zweite Szenario ist, dass wir es durchgehalten haben uns unterwegs nichts zu kaufen und total ausgehungert nach Hause kommen. Jetzt geht es nur noch um eins, das Kochen muss so schnell wie möglich gehen, und auch hier kommt man dann in Versuchung zu schnellen, nicht unbedingt gesunden Lebensmitteln zu greifen.

Denn der Hunger ist der schlimmste Feind jeder Diät und generell jeder bewussten Ernährung. Er lässt uns schnell unsere guten Vorsätze vergessen, macht uns schlecht gelaunt und verleitet uns dazu animalisch alles mögliche essen zu wollen.

Gegen Hunger gibt es bekanntlich eigentlich nur eine Lösung: Zu essen. Damit das aber auch das richtige Essen ist, nämlich gesund und in unseren Ernährungsplan passend, ist es am einfachsten das Essen bereits vorzubereiten bevor einen der Hunger überkommt und es einfach nur noch schnell gehen soll.

Vorerst sollte man natürlich einen Ernährungsplan haben, nach dem man seine Gerichte vorbereitet. Ich habe einen Ernährungsplan von Sportnahrung Engel, welcher genau auf mich und meine Ziele angepasst ist. Wie meine Ernährung aussieht habe ich Euch in meinem letzten Blogpost „Mein Weg zur Wettkampfathletin 7 – mein Ernährungs- und Trainingsplan“ bereits erzählt. Seit letzter Woche hat sich diese nochmal verändert, aber dazu werde ich Euch im nächsten Blogpost der Reihe „Mein Weg zur Wettkampfathletin“ erzählen.

Ich habe Euch ja bereits erzählt dass ich meist sehr ähnlich esse, womit es leicht fällt mein Essen für mehrere Tage vorzubereiten. Da ich sowieso meist nur zwischen wenigen einfachen und cleanen Gerichten im Alltag variiere (wie im letzten Blogpost erwähnt) koche ich somit immer für ca. 2-3 Tage vor. Zur Zeit gibt es nach meinem aktuellen Plan sogar täglich das Selbe, weswegen ich manche Sachen für bis sogar 4 Tage vorkochen kann.

Ich gehe hierfür einmal in der Woche meinen ‚großen‘ Einkauf machen. Vorher schreibe ich mir eine Liste mit dem was ich für die Woche brauche und besorge dann alles. Nur manche Dinge wie zB Beeren oder Gemüse, besorge ich dann manchmal in einem kleineren zweiten Wocheneinkauf noch einmal frisch. Zum Einkauf gebe ich Euch auch noch einen kleinen Tipp: Geht nie mit Hunger einkaufen, sonst kommt ihr auch eher in Versuchung Dinge einzukaufen, welche nicht auf Eurer Liste stehen 😉

Ich stelle mich dann meist einfach abends, wenn ich sowieso Zeit habe ein Stündchen in die Küche und koche alles für die nächsten Tage vor. So müsst ihr dann zwar mal kurz etwas Zeit darein investieren, aber seid dafür die nächsten Tage mit Essen versorgt. Wenn man einmal alles auf einmal vorkocht, ist das auch weniger Arbeit und Zeitaufwand, als jeden Tag alles frisch zu kochen.

Und die Ausrede „Meine Küche ist zu klein um so viel auf einmal zu kochen“ gibt es hier auch eindeutig nicht! Denn ich habe eine typische Studentenküche mit nur 2 Herdplatten und bekomme das trotzdem hin 😉

Ich koche einfach alle Zutaten nacheinander in bringe sie dann in meinen Tupperdosen zusammen.

Stimmt fast vergessen Euch zu sagen was ihr für das vorkochen benötigt:

  • Tupperdosen
  • mindestens eine Pfanne
  • mindestens einen Topf

eben je nachdem was ihr so vorkocht.

Meinen Reis mache ich zb immer in einer Schüssel in der Mikrowelle, so brauche ich dafür schon mal eine Herdplatte weniger.

Bei mir stehen täglich Hähnchen, Fisch, Gemüse und je nachdem auch Reis auf dem Speiseplan. Mein Frühstück, ein Porridge geht so schnell, das ich dieses immer morgens frisch zubereite.

Also koche ich meist für 2 Tage Hähnchen (was bei mir einer 400g Packung entspricht) und Spargel oder je nachdem anderes Gemüse auch für 2 Tage vor. Fisch (da es diesen meist tiefgefroren nur in großen Packungen gibt) sogar für 4 Tage, da es erstens noch praktischer ist und zweitens mein Gefrierfach einfach zu klein ist 😀

Somit muss ich nur alle 2 Tage ein kleines Vorkochen und alle 4 Tage ein großes Vorkochen veranstalten, wobei es sich bei beidem wie schon erwähnt um keinen großen Aufwand handelt.

Wenn mein Essen fertig gekocht ist, verpacke ich es in Tupperdosen, lasse diese offen in der Küche stehen bis das Essen darin abgekühlt ist, schließe sie danach und packe sie dann in den Kühlschrank. Wenn das Essen durchgegart und gekühlt ist, hält es sich auch mindestens die 4 Tage, für die ich es vorbereitet habe und schmeckt auch am letzten Tag nicht wirklich weniger gut als am Ersten.

 

Jetzt muss ich für meine Mahlzeiten wenn ich Zuhause bin immer nur noch meine Tupperdose aus dem Kühlschrank nehmen, mein Essen herausnehmen und auf einen Teller geben und erwärmen (mache ich in der Mikrowelle). Also habe ich sobald mich der Hunger überkommt innerhalb von 3-4 Minuten die perfekte cleane und gesunde Fitnessmahlzeit um ihn zu stillen bereit. Also perfekt wenn ich nach dem Training total ausgehungert nach Hause komme.

Aber auch für Unterwegs ist es perfekt wenn ich mein Essen bereits vorbereitet habe und somit einfach mitnehmen kann. Die Tupperdosen begleiten mich immer mit zur Arbeit oder zur Uni.

Auf der Arbeit kann man sein Essen ja meist sogar aufwärmen. In der Uni wird das etwas schwieriger, hier esse ich meine Mahlzeiten dann einfach kalt, offen gestanden natürlich nicht so lecker wie aufgewärmt, aber auch halb so schlimm, da ich weiß ich esse trotzdem das richtige und werde satt.

Natürlich ist Essen auch eine Sache des Genusses und für mich persönlich sogar eine Leidenschaft und ich liebe es auch mir Leckereien zu gönnen. Im Alltag und in der Diät soll das Essen natürlich auch schmecken, aber in erster Linie geht es mir hier um dessen Funktion und diese sollte man sich eben öfters mal wieder bewusst machen um dann eben Hähnchen mit Spargel einer Pizza vorzuziehen. Das Hähnchen dann eben versuchen lecker zu würzen oder sonstiges um sich sein Essen trotzdem so schmackhaft wie möglich zu machen. Den Genuss von besonderen Lebensmitteln die nicht in meinen cleanen Ernährungsplan passen, gönne ich mir dann eben nur an besonderen Tagen an denen ich mir sie dann mal erlaube. Dafür habe ich etwas auf das ich mich freuen kann und nehme den Genuss auch noch bewusster wahr.

Generell ist es immer wieder wichtig sich bewusst zu machen wofür man die Diät macht, oder generell sich bewusst ernährt, so bleibt man einfach motiviert das ganze weiterhin durch zuziehen. Wobei ich sagen muss, dass das Ganze sehr schnell zur Gewohnheit wird. Da wir Menschen schließlich alle Gewohnheitstiere sind ist das super, denn über Gewohnheiten machen wir uns keine Gedanken, sondern tun sie einfach und genau das ist es wie man den Fitnesslifestyle in sein Leben integriert.

Ich hoffe ihr könnt das Ganze nun umsetzen und es hilft es weiter 🙂

Eure FitWishJoana

 

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